Selfkant-Wolters Gewächshäuser

Gewächshausdach

Welches Dach ist das richtige?

Die Bedachung eines Gewächshauses ist für das gewünschte tropische Klima besonders wichtig. Nicht nur, dass mit dem richtigen Gewächshausdach die Luftfeuchtigkeit und Isolierung auf einem optimalen Niveau gehalten werden, auch für den Einfall der Sonnenstrahlen und den Ablauf von Regen- und Kondenswasser ist es von Bedeutung. Dafür spielen vor allem die Neigungswinkel der Gewächshausdächer und die Beschaffenheit eine große Rolle.

Unterschiedliche Konstruktionen der Treibhäuser sind mit verschiedenartigen Gewächshausdächern ausgestattet. Im Folgenden erfahren Sie alles über die unterschiedlichen Modelle und die dazugehörigen Bedachungen. Mit den nützlichen Tipps ersparen Sie sich viel Ärger bei der Aufzucht von Gemüse und exotischen Pflanzen.

Bei der Entscheidung ein Gewächshaus im eigenen Garten aufzubauen und damit ganzjährig Tomaten, Gurken oder Melonen anzupflanzen, ist in erster Linie die Aufstellfläche von Bedeutung. Ist der richtige Platz gefunden, können Sie nun mit den Planungen beginnen. Nicht unerheblich ist dabei das Gewächshausdach, welches für die perfekten Bedingungen sorgt.

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Traditionelle Gewächshäuser sind auch mit einem konventionellen Gewächshausdach ausgestattet. Zwei entgegengesetzt abgeneigte Dachflächen treffen am Dachfirst – der obersten Kante – aufeinander. Der Aufbau ist einfach und die Nutzung vielfältig. Wird es besonders flach aufgebaut, hat es eine Neigung von etwa 30°, bei einem steil aufgesetzten Gewächshausdach kann der Winkel bis zu 65° betragen.

Der größte Vorteil dabei ist, dass sowohl Regenwasser als auch Schnee schnell abfließen kann und das Kondenswassers im Inneren des Treibhauses ebenfalls problemlos den Weg in den Erdboden findet. Damit ist im Gewächshaus immer eine Grundfeuchtigkeit vorhanden.

Die Dachkonstruktion ist vorwiegend bei klassischen Glashäusern sowie bei antiken Modellen im viktorianischen Stil. Dabei sind die Dachfirsten meist noch zusätzlich mit Dachzinnen verziert. 

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Eine außergewöhnliche und zugleich moderne Form der Bedachung sind Pultdächer. Eine einfache Fläche wird in unterschiedlichen Neigungswinkeln angesetzt. Die obere Kante ist zugleich der Dachfirst, an der unteren Kante können Regenrinnen befestigt werden.

Pultdächer sind bei Gewächshäusern zu finden, die als Anlehngewächshäuser genutzt werden oder als modernes Glashaus freistehen. Es ist die kostengünstigste Variante für ein Treibhaus. Schon seit der Erfindung wurde es als Bedachung für Nebengebäude benutzt. Wenn Sie einen modern angelegten Garten haben und auch das Gewächshaus in diesen Stil einpassen möchten, ist ein Pultdach optisch ansprechend und vor allem sehr funktionell.

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Diese Art des Gewächshausdaches kommt vorwiegend beim antiken T-Modell zum Einsatz. Die Grundform des Treibhauses ist die T-Form mit einer langen und einer mittig abgehenden kurzen Seite. Das Dach wird im Hauptbereich als Satteldach aufgesetzt, durch die spezielle Bauweise verfügt es an der kurzen Seite über ein Walmdach mit einer abgeschrägten Vorderfront.

Die Mischform macht das Gewächshausdach zu einer optisch edlen Abdeckung. An allen Seiten kann Regenwasser vollständig abfließen, auch im Inneren hält sich das Kondenswasser nicht lange an den Dachflächen.

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Ein Walmdach als Gewächshausdach stammt ebenfalls aus dem Hausbau und hat dort bereits eine lange Tradition. Die geneigten Flächen befinden sich nicht nur an den Seiten, sondern auch an der Giebelseite. Damit hat diese Dachform vier Dachflächen. Neben den günstigen Bedingungen für das Abfließen von Regenwasser hat das Gewächshaus so auch weniger Windkraft abzuhalten.

Vor allem große Orangerien sind mit einem Walmdach ausgestattet. Dabei sind die Neigungswinkel ab 20° möglich, das Gewächshausdach kann auch steiler gewählt werden. Kleine Glashäuser lassen sich ebenfalls damit aufbauen, vor allem an Standorten mit einem erhöhten Windaufkommen ist es ratsam.

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Einen echten Blickfang in Ihrem Garten erreichen Sie, wenn Sie unterschiedliche Dachkonstruktionen kombinieren. Das Sattel-Walmdach ist eine Möglichkeit bei antiken T-Gewächshäusern. Vor allem große Orangerien, die als Hauptdach über ein Satteldach verfügen, können an den seitlichen Ausläufern mit einem Walmdach bedeckt werden.

Opulent wirken große Gewächshäuser, wenn das Walmdach mit einer Kuppel ergänzt wird. Der kleine Aufbau sollte ebenfalls mit Glasfronten ausgestattet werden, die sich öffnen lassen, um die Luftzirkulation sicherzustellen. Auf den ersten Blick sieht das Walmdach mit zusätzlicher Kuppel einer Kathedrale sehr ähnlich.

Bei der Planung des Gewächshauses kommen Sie schnell an den Punkt der Materialwahl. Entscheiden Sie sich für ein Glashaus, sollte auch das Gewächshausdach aus Glas bestehen. Ein Materialmix ist dabei nicht empfehlenswert. Einfaches Glas bei der Bedachung hat allerdings einen entscheidenden Nachteil. Vor allem in den Mittagsstunden wird es in den Sommermonaten zu einem echten Hitzekessel, da nur eine geringe Isolierwirkung vorherrscht. Mit Schattiernetzen lässt sich dabei jedoch schnell Abhilfe schaffen. Damit fallen die Sonnenstrahlen gefiltert in das Treibhaus ein und die Pflanzen werden vor dem Verbrennen geschützt. Bei einem Dach aus Doppelglas ist die Isolierung höher – häufig wird es bei großen Orangerien oder kathedralähnlichen Gewächshäusern genutzt. Sicherheitsglas mit einer Dicke von mindestens drei Millimetern bietet zusätzlichen Schutz bei Wetterkapriolen und beugt dem Bruch durch Äste oder Hagel vor.

Ein Glashausdach aus Kunststoff – Plexiglas oder Polypropylenplatten – bieten eine gute Isolierwirkung, eine hervorragende Bruchsicherheit und ist auch bei Wind höchst belastbar. Die Lichtdurchlässigkeit ist mit 80 % etwas geringer als bei einem Glasdach, was jedoch dem Pflanzenschutz dient. Ein Gewächshaus aus Glas mit einem Kunststoffdach auszustatten, erscheint aus optischen Gesichtspunkten allerdings weniger sinnvoll. Daher passt ein solches Gewächshausdach ideal zu einem Gewächshaus, welches gänzlich aus Kunststoff besteht.

Um die Dachkonstruktion richtig zu positionieren, müssen Sonneneinstrahlung und Niederschläge bedacht werden. Zugleich soll damit ein Selbstreinigungseffekt erzielt werden, der dafür sorgt, dass Sie das Gewächshausdach nicht nach jedem Regen oder Schnee putzen müssen.

Regenwasser muss zuverlässig ablaufen, es darf sich nicht stauen, da im schlimmsten Fall das Gewächshausdach bricht. Das gleiche gilt bei Schnee. Im besten Fall sollte er ganz von allein abrutschen. Eine hohe Schneehaube lässt enorme Kräfte walten, die ebenso zu einem Bruch führen können. Für die Sonne gilt der Einfall in allen Jahreszeiten zu berücksichtigen. Dafür ist ein stumpfer Winkel optimal, der sowohl im Sommer als auch im Winter bei tiefstehender Sonne für einen reflektierenden Lichteinfall sorgt.

Die meisten Gewächshausdächer werden in unseren Breitengraden mit einem Neigungswinkel zwischen 15° bis 30° konstruiert. Viktorianische Gewächshäuser weisen oft eine niedrigere Neigung auf, jedoch ist diese mit 25° immer noch ideal für den kompletten Ablauf von Regen- und Schmelzwasser. Antike Treibhäuser hingegen sind mit steileren aufgebauten Gewächshausdächern versehen. Mit bis zu 35° sorgen sie für einen hervorragenden Selbstreinigungseffekt.

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Als Experte für hochwertige Gewächshäuser umfasst das Sortiment von Selfkant Wolters funktionelle und optisch ansprechende Treibhäuser. Wahlweise aus Glas oder Kunststoff können sie im Garten freistehend aufgebaut oder als Anlehngewächshäuser genutzt werden. Besonders überzeugend für rückenschonendes Gärtnern sind Hochbeete, die eine Gewächshaushaube besitzen. Damit lassen sich Gemüse mit unterschiedlich erforderlichen Wärme- und Feuchtigkeitsbedingungen sowie auch exotische Pflanzen kultivieren.

Die einzelnen Dachfenster der Gewächshäuser können mit zusätzlichen Funktionen nachgerüstet werden. Schattiernetze für einen gedämpften Lichteinfall sowie automatische Öffnungs- und Kippscharniere beeinflussen die Luft- und Feuchtigkeitsbedingungen im Gewächshaus.

Wohnen Sie in einer Region, in der es oft stürmt und schneit, ist zudem eine Gewächshausversicherung ratsam. Denn nichts ist ärgerlicher als zerstörte Glasscheiben, die eigentlich ihre empfindlichen Pflanzen schützen sollten.

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