Selfkant-Wolters Gewächshäuser

Paprika im Gewächshaus anbauen

Die Paprika zählt zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae) und wird hierzulande als Gewürz in Pulverform genutzt oder als frische Frucht zum rohen Verzehr. Ferner dient sie in vielen Gerichten als Bestandteil oder Beilage und wird zum Teil mit Fleisch und anderen Lebensmitteln gefüllt und zubereitet.

Da die Paprika eher in wärmeren Regionen gedeiht und angebaut wird (China, Türkei), gestaltet sich die Aufzucht in unseren Breiten in einem Gewächshaus am einfachsten. Wir nehmen Sie bei den ersten Schritten an die Hand und geben einige wertvolle Tipps für eine ertragreiche Ernte.

Bei der Aussaat ist es ratsam, die Samen in spezielle Anzuchttöpfe oder Schalen zu legen und sie in einem warmen Raum oder auf einer Heizmatte zu platzieren. Die optimale Keimtemperatur liegt bei etwa 20 bis 25 Grad Celsius. Wichtig bei der Anzucht ist der Zeitpunkt: Paprika hat eine lange Vegetationszeit, weshalb Sie frühzeitig mit der Aufzucht beginnen sollten. Sobald die Sämlinge eine angemessene Größe erreicht haben, können sie in größere Töpfe oder direkt ins Gewächshaus umgepflanzt werden.

Die Bewässerung ist ein entscheidender Faktor für das Wachstum von Paprika. Es ist wichtig, den Boden gleichmäßig feucht zu halten, aber Staunässe zu vermeiden. Eine gute Methode ist es, die Pflanzen regelmäßig zu gießen und dabei darauf zu achten, dass das Wasser direkt an die Wurzeln gelangt. Eine Mulchschicht um die Pflanzen herum kann helfen, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.

  • Zeitpunkt der Aussaat: Mitte Februar bis Mitte März
  • Paprikasamen nach Wahl, hier gibt es sehr viele Varianten an Farben, Formen und Größen
  • Hochwertige Aussaaterde, ergiebige Bewässerung
  • Mini-Gewächshaus/Gewächshaus
  • Anzuchtschale

Die Pflege von Paprika im Gewächshaus beinhaltet auch das Entfernen von Unkraut und abgestorbenen Blättern oder Früchten. Ferner ist es wichtig, die Pflanzen gelegentlich zu düngen, um sicherzustellen, dass sie ausreichend Nährstoffe erhalten. Verwenden Sie dazu einen speziellen Dünger für Gemüsepflanzen und folgen Sie den Anweisungen auf der Verpackung. Achten Sie außerdem darauf, dass die Pflanze genügend Sonne bekommt, sie ist sehr lichthungrig.

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Für eine hervorragende Ernte gibt es im Fall von großfrüchtigen Paprika-Vertretern einen Kniff. Entfernen Sie die sogenannte Terminalknospe. Die Maßnahme hat den Hintergrund, dass sich in der Folge viel mehr Früchte bilden! Andernfalls werden die Erträge niemals das mögliche Maximum erreichen.

Die Terminalknospe, manchmal auch unter „Königsblüte“ bekannt, finden Sie am Ende des Haupttriebes. Greifen Sie die Blüte mit zwei Fingern und drehen Sie sie behutsam ab. Mit einem kleinen Werkzeug können Sie sie ab- oder herausschneiden.

Wann genau die Ernte beginnt, wird von zwei Faktoren bestimmt. Erstens, als grobe Orientierung, entscheidet die Sorte darüber, wie lange es bis zur Ernte dauert. Doch wirklich handeln sollten Sie erst, wenn die zweite Bedingung erfüllt ist: Die Farbe der jeweiligen Sorte hat sich voll ausgebildet.

Warten Sie damit auch nicht zu lange, denn sobald Sie die ersten Früchte mit einer Schere oder einem Messer entfernt haben, ist wieder Platz und Energie für weitere Früchte da. Sie wollen die Ernte schließlich so weit ausschöpfen, wie nur irgend möglich. Vergessen Sie auch während der Erntezeit die Pflege und Bewässerung nicht und achten Sie bei der Ernte darauf, die Pflanze nicht an Stängeln oder Blättern zu beschädigen.

Viel Erfolg!

paprika im beet

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