Selfkant-Wolters Gewächshäuser

Unkraut im Gewächshaus

Ob im Freiland-Beet oder im Gewächshaus – Unkraut ist ein unangenehmer Begleiter durch das Gartenjahr. Es sieht nicht schön aus, nimmt den Nutzpflanzen wertvolle Nährstoffe und verbreitet sich schnell. Welche Unkräuter harmlos sind, wann Sie reagieren müssen und wie Sie Unkraut bereits vor dem Wachstum hindern, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Selfkant Wolters bietet Ihnen ein facettenreiches Angebot an Gewächshäusern. Große opulente Orangerien oder kleine Tomatenhäuser bis hin zu Gewächshäusern nach Maß finden Sie bei uns in einer riesigen Auswahl. Hochwertige Materialien machen das Gewächshaus von Selfkant Wolters zu einem langjährigen Begleiter von Gartenliebhabern. Mit dem richtigen Zubehör sorgen Sie für eine optimale Nutzung und ertragreiche Ernte.

Um eine Artenvielfalt im Garten zu erzeugen, sind auch Unkräuter notwendig. Auch wenn wir sie nicht gern im Gewächshaus sehen, einige davon gehören zur Kategorie Heilpflanzen und spielen eine wichtige Rolle im Naturkreislauf. Meistens vermehren sie sich von selbst und besonders rasant, das macht die Anwesenheit von Unkraut im Gewächshaus so lästig.

Durch günstige klimatische Bedingungen wird das Wachstum beschleunigt. Im Gegensatz zu einem Freiland-Beet können sich binnen weniger Tage die Pflanzen ausbreiten und wachsen. Wir zeigen Ihnen eine kleine Auswahl, welches Unkraut Sie im Gewächshaus erwarten müssen und woran Sie es erkennen.

UnkrautMerkmalBesonderheiten
Bärlauchschmale lange Blätter, die Ähnlichkeit mit Maiglöckchen haben knoblauchähnlicher DuftBärlauch ist essbar nach der Blüte wird er ungenießbar
BorretschÄhnlichkeit mit Gurkenblättern pelzige Oberschichtdie Blätter sind essbar
Brennnesselgezackte Blätter Nesseln sitzen am Stiel und verursachen schmerzhafte Rötungenmuss frühzeitig entfernt werden, um eine Ausbreitung zu verhindern Wurzeln sitzen tief, alternativ können die Pflanzen abgeschnitten und zum Mulchen genutzt werden
Gänseblümchenhäufig im Rasen zu finden im Gewächshaus vermehrt sich das Unkraut sehr stark und schnellBlüten sind essbar
Löwenzahnanfangs zarte und leicht krautige Blätter nach der gelben Blüte bilden sich Schirmflieger zur Vermehrungjunge Blätter sind essbar Nagetiere mögen Löwenzahn als Erfrischung frühes Entfernen mit der Wurzel verhindert rasantes Ausbreiten

Als Unkraut werden die Pflanzen bezeichnet, die nahe an Nutzpflanzen wachsen und mit ihnen in Konkurrenz stehen. Dabei nehmen Unkräuter Nährstoffe, Licht und Wasser weg, sodass die Erträge geringer ausfallen. Auch wenn das Unkraut oftmals selbst essbar ist, kann es den gezielt angebauten Pflanzen im Gewächshaus schaden.

Unkraut ist eine Begleitvegetation, die nicht bewusst angebaut wird und sich durch Samen im Boden oder Zuflug vermehrt. Einerseits sehen die Pflanzen nicht schön aus, andererseits entsteht durch sie ein wirtschaftlicher Schaden. Neben Unkraut im Gewächshaus, welches essbar ist, zählen auch Moose und Gräser zu den unerwünschten Gästen.

gartenarbeit
unkraut

Die beste Zeit für Unkraut im Gewächshaus und im Freiland ist das Frühjahr. Der Boden wird wärmer und die darin befindlichen Samen warten nur auf diesen Klimaschub, um endlich keimen zu können. Gleichzeitig entfalten sich die Keimlinge im Boden und beim Anpflanzen von Tomaten, Gurken und Co. sprießen sie ebenfalls durch die Erde.

Der durch Bewässerungsanlagen feucht gehaltene Boden, die hohe Luftfeuchtigkeit und die höheren Temperaturen sorgen dabei für schnelles Wachstum und rasante Verbreitung.

Wenn der Frost sich aus den Gärten verzieht und das Gewächshaus wieder für den Anbau und die Kultivierung vorbereitet wird, können Sie einige Vorsichtsmaßnahmen treffen, dass sich Unkraut in Ihrem Gewächshaus gar nicht oder weniger ausbreitet.

Nachdem Sie den Boden aufgelockert haben, können Sie ein dünnes Unkrautvlies über die Fläche legen. Meist ist es schwarz und hat atmungsaktive Eigenschaften. Wasser kann durch das Material in den Boden eindringen, sodass auch die Feuchtigkeit aus der Umgebung in die Erde gerät. Am Ende der Gartensaison können Sie das Unkrautvlies einfach auf dem Kompost entsorgen – es ist aus recycelbaren Rohstoffen hergestellt.

unkraut jaeten
unkraut 2

Auch eine Folie unterbindet das Wachstum von Unkraut im Gewächshaus wirkungsvoll. Allerdings kommt kaum Wasser durch die Folie, sodass eine Bewässerung in dem Fall unterirdisch verlaufen sollte. Die Unkrautfolie kann wahlweise dauerhaft im Boden verbleiben oder jede Saison erneuert werden.

Ebenfalls eine optisch schöne Lösung im Kampf gegen Unkraut im Gewächshaus ist das Mulchen. Rindenmulch und Holzhäcksel sind dabei besonders beliebt. Vor allem letzteres lässt sich ohne zusätzliche Kosten aus abgeschnittenen Ästen selbst herstellen. Mulchen ist nicht als dauerhafte Unkrautentfernung gedacht, bringt aber kurzzeitig Erleichterung und verlangsamt das Wachstum von Unkraut im Gewächshaus.

Sprießt das Unkraut im Gewächshaus, müssen Sie schnell handeln. Mühsam können Sie mit der Hand jedes Pflänzchen mit der Wurzel entfernen – vor allem schnell ausbreitende Unkräuter werden so am Wachsen gehindert – oder Sie mulchen zusätzlich den Boden. Als letzte Option sollten chemische Bekämpfungsmittel zum Einsatz kommen.

Unkraut im Gewächshaus muss bei den ersten Anzeichen entfernt werden. Das Prozedere sollte anschließend kontinuierlich fortgeführt werden.

Hacke und Unkrautstecher sind die effektivsten Hilfsmittel gegen Unkraut im Gewächshaus. Haben Sie im inneren Platten verlegt und aus den Fugen wächst bereits Unkraut, ist auch ein Fugenkratzer ein geeignetes Mittel.

Unkraut im Gewächshaus kann auch abgeflammt werden. Dabei helfen Kartuschen-Geräte, die über die Pflanzen geführt werden. Durch die Hitze geht das Unkraut im Gewächshaus ein. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass nicht die eigentlichen Nutzpflanzen mit verbrannt werden.

Unkraut im Gewächshaus zu jäten, ist eine anstrengende Arbeit. Mit einem Grubber lässt es sich vereinfachen. Dabei wird die oberste Bodenschicht gelockert und die Unkrautpflanzen werden mit der Wurzel aus der Erde gezogen. Anschließend kann das Kraut an der Oberfläche liegenbleiben und verrotten.

Helfen keine Arbeitsgeräte, ist der Einsatz von Unkraut­vernichtungs­mitteln nicht zu verhindern. Erkundigen Sie sich dabei, dass Sie auf Pestizide und Gifte verzichten, und stattdessen lieber mit biologischen Mitteln gegen Unkraut im Gewächshaus vorgehen.

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